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Krisen-Checkliste: Die ersten Stunden

Acht Punkte, die im Ernstfall den Unterschied machen — zum Mitnehmen und Ausdrucken.

Wenn es ernst wird, zählt jede Minute. Diese Checkliste hilft Ihnen, in den ersten Stunden einer Krise den Überblick zu behalten — bevor Sie nach außen kommunizieren.

  1. 01

    Fakten sammeln, bevor Sie reden

    Was ist passiert, was ist gesichert, was ist Vermutung? Kommunizieren Sie nichts, was Sie nicht belegen können.

  2. 02

    Eine Person spricht

    Bestimmen Sie eine sprechende Stelle. Alle anderen verweisen dorthin — so vermeiden Sie widersprüchliche Aussagen.

  3. 03

    Kernbotschaften festlegen

    Drei Sätze, die stimmen und die Sie halten können. Sie sind der rote Faden für alle Kanäle.

  4. 04

    Betroffene zuerst

    Informieren Sie die direkt Betroffenen — Mitarbeitende, Kunden, Partner — bevor es die Medien tun.

  5. 05

    Schweigen ist auch eine Aussage

    Wer nicht reagiert, überlässt anderen die Deutung. Melden Sie sich, auch wenn Sie noch nicht alles wissen.

  6. 06

    Kanäle im Blick behalten

    Wo wird über Sie gesprochen? Beobachten Sie Medien und soziale Netzwerke, um früh gegenzusteuern.

  7. 07

    Intern und extern zusammendenken

    Was Sie nach innen sagen, landet oft auch außen. Stimmen Sie beide Ebenen aufeinander ab.

  8. 08

    Nach der Krise: auswerten

    Was hat funktioniert, was nicht? Die ehrliche Nachbetrachtung macht Sie für das nächste Mal stärker.

Diese Checkliste ersetzt keine individuelle Beratung. Im Ernstfall zählt jede Stunde — reden wir.

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Reden wir, bevor es andere für Sie tun.

Ein Erstgespräch kostet Sie nichts — außer der Unsicherheit, im Ernstfall unvorbereitet zu sein.